In Urbach entsteht 2017 ein Wärmenetz mit moderner Großwärmepumpe.
Während sich in Schorndorf die FDP im Sommerinterview der ZVW noch mit zweifelhaften Quellen beschäftigt («Verschwörungstheoretiker»), die SPD im Interview über ki-generierte Bilder grübelt statt den Bebauungsplan des Altholzheizwerks zu lesen (25qm bis zu 30m hoch, Gebäudebebauungsfaktor 0,9, offene Bauweise =max 100m lang), die CDU zu spät über «alternative Standorte» nachdenken möchte, handelt in Urbach ein Unternehmer auf sachlicher Basis modern.
Laut Stuttgarter Zeitung vom 8.7.26 entsteht in Urbach Anfang 2027 ein «klimafreundliches Wärmenetz für Betriebe, verlässlich, weitgehend unabhängig von fossilen Brennstoffen». Hinter dem Vorhaben der Wärmeversorgung Urbach GmbH steht der Familenbetrieb Dungs. Das Wärmenetz selbst wird für 21,5 Mio Euro eine Länge von rund 6 km umfassen und soll eine Wärmeleistung von 6-8 MW bereitstellen. Kernelemente sind eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit rund 1,5 MW, industrielle Abwärmenutung und ein H₂-ready Gas-Spitzenlastkessel mit rund 4 MW thermischer Leistung. Ausgleichend wirkt ein großer Wasser-Pufferspeicher. So werden real 3000t CO2 jährlich eingespart. In Schorndorf dagegen möchte die Stadt in ein reines Wohngebiet ein technisch veraltertes Altholzheizwerk stellen, das neben 25% mehr CO2 als bisher produziert und über den 30m hohen Schornstein zusätzlich Giftstoffe am Schul- und Sportzentrum und über ganz Schorndorf verbreitet. Darüberhinaus gibt die Stadt mit nur 49% Beteiligung an dem Projekt von Iqony jegliche Steuerungsmöglichkeit aus der Hand. Eine unverständliche Entscheidung der Stadträte aus Sicht vieler Bürger.

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